2016

Vereinsausflug 2016 nach Eging am See

Auch in diesem Jahr nahmen zahlreiche Burschen am Vereinsausflug teil. Reiseziel war Eging am See, eine kleine Ortschaft im Bayrischen Wald in der Nähe von Passau.

 

Wie gewohnt begannen wir unseren Ausflug freitags mit einem gemütlichen Weißwurstfrühstück vor der Alten Schule. Nachdem die letzte Wurst gegessen und die letzten Senfreste aus dem vorherigen Jahr aufgebraucht waren, machten wir uns daran unser Gepäck und die Burschen optimal in die Autos zu packen. Die Fahrt verlief bis zum ersten Zwischenstopp an einem Rastplatz bei Forchheim recht ereignislos, erwähnenswert bleibt nur, dass einer der Fahrer während der Fahrt scheinbar von einem recht hübschen Mädel im Wagen nebenan abgelenkt wurde weswegen er in Bamberg die Ausfahrt verpasste und so Richtung Bayreuth weiterfuhr. Die anderen machten derweil eine kleine Pause am Rastplatz und sangen, vom Akkordeon begleitet und mit ihren vom Bier geölten, klangvollen Stimmen, das Kreuzberglied. Nach anschließender, kurzer Besichtigung eines Erlangener Studentenwohnheims ging es weiter zum ersten Ziel unseres Ausflugs, der Brauerei von Schneider Weisse in Kelheim.

 

Hier nahmen wir an einer Brauereiführung teil und machten uns mit den Produktionsabläufen vertraut. Neben der Brauereigeschichte kamen wir auch in direkten Kontakt mit den verarbeiteten Rohstoffen und manch einem Burschen schmeckten die ausgestellten Malzsorten scheinbar besser als sein morgendliches Müsli. Im Anschluss an die Führung fand natürlich noch eine Bierprobe statt, bei der verschiedene Biere verköstigt wurden.

 

Gegen Abend erreichten wir schließlich Eging, unser eigentliches Ziel. Am Campingplatz angekommen bauten wir die Zelte auf und innerhalb von zehn Minuten brannte auch schon das erste Lagerfeuer. Bei entspannter Musik und Bier vertrieben wir uns mit Footballspielen die Zeit, bis die letzten angereist und wir mit 17 Mann vollzählig waren. Zufälligerweise fand in Eging zeitgleich ein großes Volksfest statt, somit war das Abendprogramm gesichert. Auf dem Weg zum Festplatz, konnte man einen kleinen Eindruck von Eging, seinem Bauhof und seinen Bewohnern gewinnen, die sich sogar freiwillig dazu bereiterklärten, einige Burschen mit dem Auto die zwei Kilometer zum Festzelt zu fahren. Dort feierten wir bis tief in die Nacht, blieben aber von größeren Zwischenfällen und Überraschungen verschont. Zum Fest bleibt nicht viel zu sagen, außer dass der Burschenverein nach ca. vier Stunden aufgrund von diversen Werbeartikeln seinen überregionalen Bekanntheitsgrad enorm steigern konnte.

 

Den nächsten Tag verbrachten wir entspannt bei sonnigem Wetter am Eginger See und erholten uns von der anstrengenden Nacht. Am Abend besuchten wir erneut das Volksfest. Sicherlich gibt es viele kleine, interessante und witzige Geschichten über die beiden Festabende zu erzählen, dies würde jedoch den Rahmen sprengen, deswegen schließe ich dieses Kapitel mit dem Spruch: „Was in Eging passiert ist, bleibt in Eging!“.

 

Am Sonntag packten wir früh unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Steinberg am See zum Wasserskipark. Aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten verpasste einer der Burschen unverschuldet unseren Stopp zum Mittagessen in Tegernheim bei Regensburg, jedoch waren wir um 14:00 Uhr pünktlich am See und konnten mit der Einweisung starten. Für jeden gab es zuerst Wasserski für Anfänger und ein paar Übungsfahrten am Übungslift. Wer diesen beherrschte konnte sich an den beiden großen Liftbahnen austoben und auch auf ein Wakeboard wechseln. Der Wakepark in Steinberg stellte sich als ein gelungener Abschluss unseres Ausfluges heraus, bei dem alle KBVler ihren Spaß hatten, mal mehr, mal weniger erfolgreich auf Ski oder Wakeboard.